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Katastrophenschutz

Der DRK Kreisverband Diepholz hat sich gegenüber dem Landkreis zur Mitwirkung im Katastrophenschutz verpflichtet. Dazu stellen die Bereitschaften drei Einsatzzüge (Nord, Mitte und Süd), sowie drei SchnellEinsatzGruppen (SEG Nord, Mitte und Süd).

Bei großen Unfällen und Katastrophen baut das DRK auf die Einsatzzüge der Bereitschaften. Diese bestehen aus jeweils vier Gruppen.

Angeführt wird jede Einsatzeinheit vom Führungstrupp. Ausgestattet mit einem Fahrzeug und entsprechendem Equipment koordiniert er die gesamte Einheit und ist für die Organisation verantwortlich. Von seiner Schnelligkeit und Erfahrung hängt es ab, wie schnell und präzise Verletzte geborgen, versorgt und in Krankenhäuser transportiert werden können.

Verletzte Personen werden von der Sanitätsgruppe versorgt. Sie arbeitet in der Regel mit Notärzten, der Feuerwehr und anderen Rettungseinheiten zusammen, um eine optimale Versorgung der Opfer zu gewährleisten.

Die Betreuungsgruppe versorgt die nicht körperlich Verletzen. Sie kümmert sich um andere vom Unglück betroffenen Personengruppen, indem sie diese mit dem Notwendigen versorgt und psychologisch betreut.

Für die Logistik aller Einsätze zeigt sich die vierte Gruppe, die Gruppe Technik und Sicherheit, verantwortlich. Technische und medizinische Geräte werden von ihr aufgebaut und installiert, gleichzeitig überwacht sie die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften.
Sie haben beim DRK die Möglichkeit sich für sechs Jahre zur Mitwirkung im Katastrophenschutz zu verpflichten und somit die Verpflichtung bei der Bundeswehr nicht wahrnehmen zu müssen. Die Verpflichtung beinhaltet Mitgliedschaft in einer Bereitschaft, regelmäßige Ausbildung, Teilnahme an Diensten und natürlich die Mitwirkung im Katastrophenschutz.